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Die erste Hälfte des Jahres 2023 ist vorbei und ich kann soweit berichten, dass ich bisher sehr fleißig und produktiv war. Mit dem für September geplanten Auftakt der Eis und Bernstein-Saga werden es dieses Jahr drei Romane sein, die ich veröffentliche.
Drei? Sterne der Freiheit, Eis und Bernstein, und was ist die dritte Veröffentlichung, werden sich einige wundern. Roman Nummer zwei, der seit vergangener Woche erhältlich ist, war ein Geheimprojekt, das ich unter meinem Pseudonym Colette Picard geschrieben habe. Fremde Feuer lautet der Name des Romans, an dem ich mich erstmals vor 20 Jahren und nochmals 2016 versucht hatte. Sieben Jahre lang bin ich mit schlechtem Gewissen um die Datei herumgeschlichen, weil ich die Geschichte, die ich erzählen wollte, nach der Hälfte habe liegen lassen. Ende Januar entschloss ich mich, wieder einen Blick hineinzuwerfen und blieb hängen. „Eigentlich gar nicht so schlecht“, dachte ich, und ich konnte es nicht sein lassen und habe hier und da überarbeitet. Plötzlich ergab der Plot eine neue Wendung, ich geriet in einen Schreibfluss und erweckte mein Dornröschen neu.
Und davon handelt Feuerflüstern, der erste Teil der Trilogie:
Sind Mut, Hoffnung und Liebe in dunklen Zeiten möglich?
London 1941: Bei einer Tanzveranstaltung begegnen sich die Exil-Französin Caroline und der englische Ingenieur Andrew. Kurz darauf verlieren sie einander wieder aus den Augen. Während Caroline die Ausbildung zur Lazarettschwester wenig liegt, setzt Andrew die Kampfflugzeuge der Royal Air Force instand.
Unterdessen koordiniert Charles-Henri Leroux als Offizier des Freien Frankreichs die Operationen von Résistancegruppen in der von der Wehrmacht besetzten Heimat. Um der Enge und den Zwängen ihrer Familie zu entkommen, tritt Caroline eine Stelle als Funkerin in der Abteilung R an und erweist sich als besonders begabt und gelehrig. Ausgerechnet als Caroline beginnt, heimliche Gefühle für Charles zu entwickeln, begegnet ihr unerwartet Andrew wieder. Schließlich wird sie für einen riskanten Einsatz hinter feindlichen Linien in Frankreich ausgewählt, bei dem auch der britische Geheimdienst MI6 die Strippen zieht …

im Handel erhältlich.
Warum habe ich ein Pseudonym gewählt? Anderes Land, andere Zeit. Obwohl auch hier die klandestine Welt der Geheimdienste Thema ist, hat Fremde Feuer nichts mit dem Kalten Krieg zu tun. Hätte Ira plötzlich einen Roman über eine junge Französin im London der 1940er Jahre angekündigt, wären einige verwundert gewesen. Das sind sie vermutlich auch jetzt, aber Geschichte interessiert mich eben und ich habe nicht nur das eine Thema.
Allerdings hätte Caroline ihre Ausbildung geschafft, wenn ich Rasa nicht durch die ihre geschickt hätte. Damals hatte ich keine Ahnung, wie ich erzählen sollte, was Caroline lernen muss, damit sie ihren Auftrag in ihrer besetzten Heimat erfüllen kann. Fallschirmspringen etwa.
Fremde Feuer und Eis und Bernstein haben sich, obwohl beide Romane in jeweils gegensätzlichen Welten und verschiedenen Jahrzehnten spielen, gegenseitig inspiriert. Nicht nur, was spezielle Missionen betrifft, sondern auch die Tatsache, dass Caroline wie Rasa auch in der Liebe alle Regeln brechen und wohl keine 08/15-Typen auswählen. Ich glaube nicht, dass ich übertreibe, wenn ich behaupte, beide Romane sind ziemlich mitreißend und emotional.
Eis und Bernstein ist nun fertig, letzte Überarbeitungen folgen in den kommenden Wochen. Ich bin nun im Austausch mit meinem Grafiker, denn sein Entwurf für den Hintergrund des Covers ist mehr als ich erwartet habe. Ich werde es bald zeigen können und allmählich die Charaktere aus „Eis und Bernstein“ vorstellen.