Wo der Himmel endet

Themen: Roman, Historischer Roman, Zeitgeschichte, Leseprobe, 1970er Jahre, Concorde, England, UK, Luftfahrt

Vor einem Jahr habe ich das erste Kapitel von Concorde – Vom Himmel berührt begonnen. Ursprünglich war das 2. Kapitel, in dem Anthony vom Pferderücken ins Cockpit der Test-Concorde gerufen wird, das erste. Es brachte mich in den Flow. Dann schob ich die Szene vor, in der Konstanze vom Vorortzug nach London Heathrow den Kindern ihrer Gastfamilie zuwinkt und sie voller Zuversicht und mit einer Menge Aufregung zum Vorstellungsgespräch bei der BEA fährt. Es ist August 1969, kurz zuvor hat der erste Mensch den Mond betreten und die Concorde hat ihre ersten Flüge als Zukunftsvision vom Reisen auf Überschall erfolgreich absolviert. Und unsere Geschichte nimmt ihren Lauf und die Concorde wird zu Konstanzes und Anthonys verbindendem Schicksal.

Die Concorde als Sinnbild europäischer Zusammenarbeit und Völkerfreundschaft. Immer wenn Europas Nationen zusammengehalten haben, wurde und wird Großartiges erreicht.

Ein Jahr später bin ich unendlich dankbar für alle, die mir Zuspruch, Unterstützung und jene Begeisterung entgegengebracht haben, mit der ich diesen Roman geschrieben habe und noch weiterschreibe. Ich bin dankbar für jede/n Leser*in und all die wundervollen Rezensionen, die bisher eingegangen sind. Sie bestätigen mich in dem, was ich schreibe und gerne weitergeben möchte: Ein wenig Glanz, ein wenig Nostalgie à la Dallas, Carnegie Steel oder gar Mad Men und ein wenig Zuversicht für alle, die niemals ihre Träume aufgeben und sich nach dem Ruf des Abenteuers sehnen. Oder die jetzt wieder die Zeiten gekommen sehen, dass Europas Nationen zusammenstehen und gemeinsam Großes erreichen.

Die Geschichte um die Concorde und um Konstanzes und Anthonys Liebe geht nun weiter. Sie ruft förmlich nach einem 2. Teil und einem schönen und guten Ende. Damit meine ich nicht das Happy End, nach dem alle glücklich und fröhlich weiterleben, sondern einen Abschluss, der hoffentlich alle zufrieden stimmt und noch eine Weile nachklingt. Wo der Himmel endet ist der Titel der Fortsetzung. Ich freue mich darauf … Euch im 1. Kapitel des Folgeromans Ihre Majestät, Königin Elizabeth II von England auf ihrer Reise anlässlich ihres 50. Thronjubiläums 1977 durchs Commonwealth von Barbados zurück nach London vorzustellen …

Disclaimer: Ab hier lesen besser nur diejenigen weiter, die Teil 1 kennen. Sorry, ich will nicht spoilern.

… Euch zu verraten, wie es nach diesem bewegenden vorläufigen Ende nun doch weitergeht:

Am Horizont wartet eine neue Hoffnung – auch eine zweite Chance für Konstanze und den Piloten Anthony? Begib dich nochmals auf die Concorde und lass dich mitnehmen auf eine inspirierende Reise in eine vergangene Epoche.

Konstanze hat erreicht, wovon viele träumen: Als Chefstewardess auf der Concorde pendelt sie zwischen London, New York und Barbados und darf Stars und Royals an Bord willkommen heißen. Nicht nur die Krisen der späten 1970er Jahre werfen ihre Schatten auf eine Welt, die sich dramatisch verändert – entlang ihres Weges erwarten Versuchungen und Herausforderungen Konstanze wie auch Anthony.

Während eines Fluges unterbreitet ihr der amerikanische Tycoon Everett J. Hunter ein Angebot, das verlockend erscheint. Soll Konstanze für die Airline arbeiten, die der charismatische Geschäftsmann gründen will, oder in Großbritannien bleiben, das Arbeitslosigkeit und Streiks erschüttern?

Anthony bildet unterdessen die nächste Generation von Concorde-Piloten aus und wird für seine Verdienste sogar von der Queen geehrt. Doch damit lässt sich sein Verlust nicht ersetzen. Haben er und Konstanze nochmals eine Chance und können zueinanderfinden?

Wie ihr aus dem vorläufigen Klappentext für Wo der Himmel endet herauslest, wird New York zum großen Nebenschauplatz mit einer Menge Zeitkolorit.

Was aber bringt ausgerechnet Konstanze dazu, Everetts Einladung in seine Welt anzunehmen? Er, der den Konzern seines Vaters Walter, einem Selfmade-Millionär übernimmt und zu einem der einflussreichsten Unternehmer Amerikas werden möchte, führt sie durch den eigenen Wolkenkratzer an der Upper East Side und erweist sich als äußerst großzügig. Doch als Chefstewardess auf der Concorde ist Konstanze alles andere als ein Aschenputtelchen, das von einem reichen Prinzen und seinem Schloss träumt. Ist Everett nur Ersatz für Anthony, den sie durch ihre eigenen Fehler vor den Kopf gestoßen hat, oder gewinnt er sie mit seinem überbordenden New Yorker Charme? In jedem Fall muss sie sich entscheiden. Zwischen Europa und der Neuen Welt, zwischen der Concorde und ihrer Sehnsucht, endlich ihre Flügel auszuspannen und anzukommen.

Auch Anthony ist bewusst, dass sein gekränkter Stolz einiges zerstört hat und es manchmal zu spät sein kann, um sich zu entschuldigen. Dass er sich in eine neue Beziehung hineinstürzt, scheint unvermeidlich. Schließlich kommt einer der Direktoren der British Airways auf ihn zu und bittet ihn, die nächste Generation Concorde-Piloten auszubilden. Für Anthony ist es eine Ehre, schließlich war er einer der Pioniere und nun darf er sein Wissen und seine Erfahrung weitergeben.

Und eines Tages begegnen er und Konstanze einander wieder.

In „Wo der Himmel endet“ werdet ihr erfahren, wie es mit Selsdon Hall weitergeht, dem Sitz von Anthonys Familie und dass seine Schwester Cassie, die für die Labour Party im Unterhaus sitzt, ihre politische Karriere ehrgeizig vorantreibt. Gleichzeitig stehen dem von Krisen, Streiks, Inflation und Rezession gebeutelten Vereinigten Königreich große Veränderungen bevor, die nichts so lassen, wie es einst war.

Voraussichtlich diesen Herbst wird „Wo der Himmel endet“ erscheinen.

Veröffentlicht von autorinirahabermeyer

Ich bin Autorin aus Leidenschaft für Geschichte und insbesondere das 20. Jahrhundert. Auf dieser Seite lasse ich jede*n gerne mitlesen, wie aus einer ersten Idee, einer Inspiration oder einer Faszination ein Roman oder eine ganze Reihe entsteht.

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