Sie drohen zu verglühen – Making of „Morgenröte des Aufbruchs“ #3

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Es passiert, sich Hals über Kopf zu verlieren. Es passiert auch, jemanden zu lieben, der einem nicht guttut. Spätestens wenn der Kopf wieder klar ist, erkennt man, dass es besser wäre, eine Beziehung zu beenden. Vor allem, wenn sie so aussichtslos erscheint wie die von Rasa und Valdas. Aber das Herz schreit nein, bleib bei mir, denn ich kann nicht ohne dich sein. Viel mehr scheint die beiden zu verbinden als dass es sie endgültig auseinanderbringt.

Das Feuer von einst droht zu verglühen

„Wird es gleich noch einen Streit zwischen den beiden geben, oder trennen sie sich sogar kurzzeitig?“, fragt eine Leserin.

Ihr seid wohl genauso gespannt. Ich kann verraten, dass es turbulent mit Rasa und Valdas weitergehen wird. Obwohl zwei, die aller Widrigkeiten zum Trotz an ihrer Liebe festhalten, ein Happy End verdient hätten.

"Behaupte nie mehr, ich würde nicht zu dir stehen." - Sie können nicht miteinander und nicht ohne einander: Rasa und Valdas.
„Behaupte nie mehr, ich würde nicht zu dir stehen.“ – Sie können nicht miteinander und nicht ohne einander: Rasa und Valdas

Oder? Wohlgemerkt, sie halten so sehr an ihrer Liebe fest, dass sie zur Obsession wird. Eifersucht und Misstrauen gedeihen vor allem bei Valdas, wenn Rasa zu einem geheimen Auftrag gerufen wird und plötzlich verschwindet. Glaubt er noch an eine Zukunft, wenn er befürchtet, sie könnte ihn eines Tages verlassen? Wie soll sie ihm vertrauen, wenn sie seine Zweifel spürt? Kann sie ihn aufgeben, wenn er möglicherweise zu Ruta zurückkehrt oder gar eine neue Liebschaft beginnt? Aus der Liebe, die in Teil 1 stürmisch und leidenschaftlich begann, wird ein toxisches Geflecht. Das Feuer von einst droht zu verglühen. Beide verbrennen sich an der noch heißen Glut.

Wie, fragt ihr euch vielleicht, kann eine junge, intelligente Frau wie Rasa, der auch der berufliche Erfolg zuzufliegen scheint, sich in eine emotionale Abhängigkeit begeben?

Wenn Liebe zu Leid wird

Toxisch scheint ein weiter Begriff zu sein. Man kann auch von toxischer Liebe sprechen. Liebe kann passieren und nicht nur Menschen, die vermeintlich emotional labil sind und sich nach Anerkennung und Geborgenheit sehnen, können in sogenannte toxische Beziehungen geraten. Vielleicht hat sich jemand von euch schon einmal in eine Person verliebt, die ihr/ihm mehr Kummer bereitet hat als gemeinsames Glück, unbeschwerte Momente und Sicherheit.

Die Rolle des Umfelds

Freunde und Familie sind oft die ersten, die bemerken, dass etwas nicht stimmt. Doch ihre Reaktionen können manchmal mehr schaden als nützen. Anstatt die Betroffenen unter Druck zu setzen und sie zu drängen, die Beziehung zu beenden, ist es wichtig, Unterstützung und Verständnis zu zeigen. Wichtig ist, sich selbst oder der/dem Betroffenen zu zeigen, dass sie oder er wertvoll ist, Aufmerksamkeit und Liebe verdient. In eine toxische Beziehung zu geraten ist keine Schwäche oder Versagen, daher benötigen die Betroffenen Rückhalt, Unterstützung und Empathie. Erhalten sie diese von ihren Freunden und dem familiären Umfeld, wird es ihnen leichter fallen, etwas für sich zu verändern.

Wenn du dich in einer ähnlichen Situation befindest oder jemanden kennst, der dies durchmacht, erinnere dich daran: Du bist nicht allein, und es gibt immer einen Weg hinaus.

Veröffentlicht von autorinirahabermeyer

Ich bin Autorin aus Leidenschaft für Geschichte und insbesondere das 20. Jahrhundert. Auf dieser Seite lasse ich jede*n gerne mitlesen, wie aus einer ersten Idee, einer Inspiration oder einer Faszination ein Roman oder eine ganze Reihe entsteht.

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