Sommerblüten oder Stahlblüten? – Teil 2 ist in Arbeit

Ursprünglich sollte der Arbeitstitel für den zweiten Teil Sommerblüten lauten Er hätte auch Sinn ergeben, sei es aufgrund der späteren Handlung oder der Anspielung auf die 1950er Jahre.

Doch je weiter ich mit der Fortsetzung kam, desto mehr zweifelte ich an diesem Titel. Denn sie beginnt mit einer Kriegsszene …

Meine Eras

Schreiben war Teil meines Lebens, seitdem ich 11 war. Damals begann ich meine ersten Geschichten zu Papier zu bringen und blätterte die Buchkataloge durch, die in den späten 1980er Jahren zu uns ins Haus flatterten. Ich stellte mir vor, wie der Titel meines Buches aussehen würde, obwohl ich weit von einer Ahnung entfernt war, worüber mein erster Roman handeln würde. Meine Ambition war geboren.

Ich konnte mich nicht freuen

Endlich einen Beststeller gelandet zu haben, war mein Traum. Warum ich mich dennoch nicht darüber freuen konnte, will ich hier erzählen. War ich so abgestumpft und warum? Es hatte mich erschreckt, dass mich der Moment, den ich mir so lange herbeigesehnt und auf den ich hingearbeitet hatte, unberührt ließ. Und darum schreibe ich diesen Beitrag.
Niemand in der Buchbubble will Schattenseiten und Tiefpunkte benennen und zeigen

„Trümmerblüten“ erscheint am 4. Juli 2026 – und das Cover ist da

Tadah – nun ist es soweit und der Vorhang für das Cover von „Trümmerblüten“ hebt sich. Wie die Cover der „Concorde“-Reihe wird es in eine andere Richtung gehen.

Diesmal hat es Giuseppe Mirabelli von Joescarecrow Design erschaffen. Nach einem Telefonat waren wir auf einer Wellenlänge: Das Cover sollte im Stil der 1950er Jahre sein und gleichzeitig mit dem aktuellen Trend einhergehen. Grafisich und schlicht, nostalgisch und modern.

„Trümmerblüten – Heimat zwischen den Kontinenten“ wird ebensowenig wie „Concorde“ ein historischer Frauenroman im herkömmlichen Sinn sein, deshalb wird sich das Cover davon absetzen. Der Roman dürfte all denjenigen entgegenkommen, die ambivalente Chakaktere mit Ecken und Kanten sowie authentischen Lokal- und Zeitkolorit schätzen und dessen Dramaturgie zwar klassisch, aber nicht nach Schema F verläuft. Giuseppe hat die Figuren selbst gezeichnet sowie illustriert und auch das Thema zwischen den Kontinenten im Hintergrund aufgenommen. Es wird sich durch die weiteren Bände ziehen.

Le canadien errant – Protavorstellung: Adrien

Mal ehrlich: Ein Held mit frankokanadischen und Maliseet-Roots hat gleich eine ganz andere Ausstrahlung als die klassische glatte – grumpy – Militärfigur. Bei Adrien denkt man wohl an spektakuläre Natur, Eishockey und Indian Summer. Adrien Nicolas Pierre Valcourt – wie würdet ihr seinen Namen aussprechen? Englisch oder französisch?

Gib dich nicht mit den Amis ab – Protavorstellung: Romy

Für diesen Sommer ist der 1. Teil der deutsch-amerikanischen Saga Heimat zwischen den Kontinenten geplant. Heute gebe ich bereits einen Einblick in die Charaktere und stelle Romy vor.

Champagnermomente

Für mich als Autorin war 2025 ein durchaus erfolgreiches Jahr. Concorde hat zwar nicht die Bestsellerlisten gestürmt, aber ich bin unglaublich froh und glücklich darüber, dass ich diesen Roman geschrieben habe. Zumeist sind gute bis sehr gute Rezensionen eingegangen und Nachfragen zwischendurch, wie es mit Konstanze und Anthony weitergehen und der zweite Teil erscheinen würde. Den Figuren wird unglaublich viel Sympathie entgegengebracht und ich habe die Faszination für die Concorde ein wenig weitergeben.

Auf der Bühne

Am vergangenen Donnerstag, den 20. November war es schließlich so weit. Die lange angekündigte Lesung aus „Bruderküsse“ und „Concorde – Vom Himmel berührt“ im Freisinger Asam begann um 19:30 Uhr. Thema waren die 1970er Jahre als Jahrzehnt der Gegensätze, zwischen Kaltem Krieg, Spionage, Krisen und Jet Set-Glamour.

No(ir)vember

Als Dankeschön zum Abschluss meines Schreibjahres ist Bruderküsse als Ebook für € 2,99 in allen Online-Buchshops erhältlich, nicht nur auf Amazon. Was passt besser in die Spätherbststimmung als ein Spionageroman voller raffinierter Intrigen, den Schachzügen der Geheimdienste auf dem Spielfeld des politischen Bonns, dem Flair der alten Spielfilme aus den 1970er Jahren und einer gefährlichen Ost-West-Liebesgeschichte?

In die trübe Novemberstimmung passt nun auch das Ergebnis der US-Präsidentschaftswahlen. Ich möchte mich nicht näher darüber auslassen, sondern vielmehr den Bogen zu „Bruderküsse“ spannen. Denn gewisse Parallelen zwischen den US-Wahlen 1972 bestehen, und der Subplot nimmt auch Bezug zur Watergate-Affäre. Obwohl damals bekannt wurde, dass der damalige US-Präsident Richard Nixon die Zentrale der Demokraten im Washingtoner Watergate-Komplex ausspionieren ließ, wurde er wiedergewählt. Als wertekonservativer Amerikaner gibt Francis selbstverständlich in der amerikanischen Vertretung seine Stimme für ihn ab. Nachzulesen ist diese Szene im Buch, und ihr werdet auch Francis in all seinen Facetten kennenlernen.

Mission: Buch Berlin

An einer Buchmesse teilzunehmen war bisher ein Vorsatz. Würde mir ein Stand, an dem ich meine Romane präsentiere, Vorteile bringen? Oder dient eine Messe eher den Kontakten, der Steigerung der Bekanntheit und dem Gefühl, dabei gewesen zu sein? Wie ich die Buch Berlin 2024 erlebt und was ich von ihr mitgenommen habe, fasse ich für euch zusammen.