Der Lauf der Geschichte: Finale infernale

Showdown und Ende: 185 K Wörter, 648 Seiten und insgesamt 10 Monate Arbeit stecken in „Bruderküsse“ – und ich kann noch immer nicht wahrhaben, dass dieser Roman jetzt abgeschlossen ist. Zwischendurch brach ich in nervösen Schweiß aus, ob ich meine Frist mit März halten werde, verzettelte mich mit ein paar Szenen und wurde noch nervöser und streng zu mir selbst.

Nicht nur aus Liebe – Making of „Bruderküsse“ #8

Eine Frau hat zwei Lebensfragen …

Was geschieht in der Welt und wie verwirkliche ich meine Träume.

So wie Gisela, die Protagonistin aus „Bruderküsse“. Sie ist jung, eine linke Sozialdemokratin, Wahlkampfhelferin für Willy Brandt …

Schlaghosen, Schleierfahndung und Ölkrise – Making of Bruderküsse #7

Corona, Energiekrise, Rezession – die 2020er mögen voller Verunsicherung sein. Kaum scheint ein Schrecken vorbei zu sein, droht das nächste Szenario. Dabei verklärt sich – als eine Art Schutzfunktion – der Blick auf das Früher, in dem alles besser, rosiger oder einfacher zu sein schien. Nostalgie legt sich wie ein mildernder Filter auf die 2000er, 1990er, 1980er und die 1970er Jahre und gerne wird verdrängt, dass jede Zeit ihre Herausforderungen und Krisen hatte und immer haben wird.

La Serenissima – Making of Bruderküsse #5

Venedig gibt als ein Setting einiges her. Die wunderschöne wie geheimnisvolle Stadt diente Filmen wie „The Tourist“ oder „Der talentierte Mr. Ripley“ als Kulisse, ganz zu schweigen von den James Bond-Filmen „Liebesgrüße aus Moskau“ und „Moonraker“.

Der versuchte Kanzlersturz – Making of Bruderküsse #4

Content zum aktuellen Werk: In meinem vorherigen Making of zu „Bruderküsse“ ging es um die Vorgeschichte aus Rimas‘ Seite. Dieser Beitrag fasst die Vorgeschichte zusammen, wie es 1972 zu Neuwahlen in der Bundesrepublik kam. Der Wahlkampf ist nämlich eines großen Ereignisse im Roman und bietet meinen Protas eine großartige Bühne. Also versuche ich, die Hintergründe kompakt zusammenzufassen.

Hallo Januar!

Da der Monat Januar nach dem zweigesichtigen römischen Gott Ianus benannt ist, der gleichzeitig zurück- und vorausblickt, sind die ersten Tage des Jahres eine gute Gelegenheit, sich selbst zu reflektieren. Betrifft auch mich. Auch ich habe meine Fehler gemacht und hatte meine Momente, in denen ich fast verzweifelt wäre.