Ewig blüht der Flieder – Eskapismus oder Verdrängung?

„Wenn der weiße Flieder blüht“ und „Grün ist die Heide“ hießen die sorglosen Heimatfilme der 1950er Jahre.
Mir lag es sehr am Herzen, in Trümmerblüten über die Verdrängung und Verharmlosung zu schreiben; darüber, wie eine Figur wie Xaver scheinbar davonkommt und dreist weitermachen kann. Gewiss gab es damals wie heute genauso Menschen, die dem nicht zugesehen haben und Gerechtigkeit statt Beschwichtigungen wollten.

Wird Romy dennoch zugehört und ernstgenommen?

Über ihren Alltag in den frühen 1950er Jahren und wie sie sich als junge Frau zu dieser Zeit durchsetzen muss, werdet ihr bald mehr erfahren.

Le canadien errant – Protavorstellung: Adrien

Mal ehrlich: Ein Held mit frankokanadischen und Maliseet-Roots hat gleich eine ganz andere Ausstrahlung als die klassische glatte – grumpy – Militärfigur. Bei Adrien denkt man wohl an spektakuläre Natur, Eishockey und Indian Summer. Adrien Nicolas Pierre Valcourt – wie würdet ihr seinen Namen aussprechen? Englisch oder französisch?

Gib dich nicht mit den Amis ab – Protavorstellung: Romy

Für diesen Sommer ist der 1. Teil der deutsch-amerikanischen Saga Heimat zwischen den Kontinenten geplant. Heute gebe ich bereits einen Einblick in die Charaktere und stelle Romy vor.

No(ir)vember

Als Dankeschön zum Abschluss meines Schreibjahres ist Bruderküsse als Ebook für € 2,99 in allen Online-Buchshops erhältlich, nicht nur auf Amazon. Was passt besser in die Spätherbststimmung als ein Spionageroman voller raffinierter Intrigen, den Schachzügen der Geheimdienste auf dem Spielfeld des politischen Bonns, dem Flair der alten Spielfilme aus den 1970er Jahren und einer gefährlichen Ost-West-Liebesgeschichte?

In die trübe Novemberstimmung passt nun auch das Ergebnis der US-Präsidentschaftswahlen. Ich möchte mich nicht näher darüber auslassen, sondern vielmehr den Bogen zu „Bruderküsse“ spannen. Denn gewisse Parallelen zwischen den US-Wahlen 1972 bestehen, und der Subplot nimmt auch Bezug zur Watergate-Affäre. Obwohl damals bekannt wurde, dass der damalige US-Präsident Richard Nixon die Zentrale der Demokraten im Washingtoner Watergate-Komplex ausspionieren ließ, wurde er wiedergewählt. Als wertekonservativer Amerikaner gibt Francis selbstverständlich in der amerikanischen Vertretung seine Stimme für ihn ab. Nachzulesen ist diese Szene im Buch, und ihr werdet auch Francis in all seinen Facetten kennenlernen.

Lieber Mai

Leichtigkeit liegt mit den ersten warmen Tagen in der Luft und die Abende werden länger. Der Duft frisch gemähten Heus erinnert uns bereits an den Sommer und an noch mehr Lebendigkeit und Stunden im Freien.

Vergangenen Monat hat „Bruderküsse“ das Licht der Welt erblickt und ich fühle mich erleichtert und soweit zufrieden, dass ich mit der nächsten Veröffentlichung keine Eile habe. Vielmehr habe ich das Gefühl, dass „Bruderküsse“ ein Meilenstein für mich ist, von dem aus ich zurückblicken kann, was ich bisher geschafft habe.

So ziemlich gute Nachbarn – Leseprobe aus „Bruderküsse“

Wisst ihr, was eure Nachbarn in Wirklichkeit so treiben? Rimas/Ville und Francis wohnen in Bad Godesberg fast gegenüber und wissen nicht, welchem wahren Beruf der jeweils andere nachgeht.

Der Spion im Kanzleramt – die wahre Geschichte hinter „Bruderküsse“

Früh morgens am 24. April 1974 wurde das wohl bekannteste Agentenpaar der Nachkriegszeit aus seinem Haus in Bad Godesberg verhaftet: Günter Guillaume und seine Frau Christel. Was sich wie das Finale eines Spionageromans liest, hat sich vor 50 Jahren tatsächlich so ereignet und löste eine der größten Politaffären der Bundesrepublik aus.

Es ist soweit: „Bruderküsse“ erscheint am 05. April 2024

Ich freue mich, euch den 05. April als Erscheinungstermin bekannt geben zu dürfen. Der Spionageroman mit Schauplatz Bonn in den 1970er Jahren kann vorbestellt werden, und ihr könnt noch am gleichen Tag zu lesen beginnen. Selbstverständlich könnt ihr „Bruderküsse“ auch beim Buchhändler eures Vertrauens bestellen. Eine erste Leseprobe findet ihr auf meiner Startseite.

Der Lauf der Geschichte: Finale infernale

Showdown und Ende: 185 K Wörter, 648 Seiten und insgesamt 10 Monate Arbeit stecken in „Bruderküsse“ – und ich kann noch immer nicht wahrhaben, dass dieser Roman jetzt abgeschlossen ist. Zwischendurch brach ich in nervösen Schweiß aus, ob ich meine Frist mit März halten werde, verzettelte mich mit ein paar Szenen und wurde noch nervöser und streng zu mir selbst.