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Zuerst einmal das Cover:
Wir sehen Lucija im Vordergrund, und ich finde, die Frau trifft sie recht gut. Zudem wollte ich die Stimmung von „Sternenstürmer“ einfangen, die den Abschied und den Aufbruch in ein fremdes Land, sowie eine ungewisse Zukunft wiedergibt.

Auf meinen TikTok- und Instagram-Accounts habe ich den Buchtrailer hochgeladen, der den Roman zusammenfasst. Leider kann ich das Video hier aus technischen Gründen nicht teilen.
2008/09 machte ich mich an die erste Version von „Sternenstürmer“, denn die Thematik des Afghanistankrieges der 1980er Jahre interessierte mich und so schuf ich die beiden Hauptcharaktere Lucija und Dovidas, sowie einen Teil der Staffage an Nebenfiguren. Als ich vergangenes Jahr die Urfassung erneut durchlas, spürte ich erneut den Zauber, der von den beiden Protagonisten und ihrer starken, bedingungslosen Liebe ausging. Eigentlich wollte ich die Geschichte nur überarbeiten – heraus kam gefühlt „Krieg und Frieden“ des 20. Jahrhunderts. Mein Kopf war voller Handlung, voller Szenen, die niedergeschrieben und beschrieben werden wollten, und längst konnte ich nicht alle unterbringen. So waren es am Ende über 200 K Wörter, und ich entschloss mich, aus dem Gesamtwerk zwei Teile zu machen. Was auch seine Tücken beim Hochladen des Manuskripts für das Printbuch barg und meine Nerven strapazierte. Doch das sind die Abenteuer des Self-Publishings, die ich mir gerne selbst gewählt habe.
Nun ist es so weit, „Sternenstürmer“ Teil 1 ist veröffentlicht und für die Allgemeinheit zugänglich. Dadurch, dass Lucijas und Dovidas‘ Geschichte in angespannten Zeiten handelt, vom Leben unter sowjetischer (russischer) Besatzung im Litauen der 1970er und 1980er Jahre erzählt, und er, der ehemalige Pilot und Major der Luftwaffe nach Afghanistan geschickt wird, wo er im Rahmen einer „Friedensmission“ eine Basis übernehmen soll, passt „Sternenstürmer“ in unsere ebenfalls von Krisen und Kriegen bestimmten Alltag. Doch die Momente, in denen Lucija und Dovidas ihren Rückzug ins Private und ihre kleinen Fluchten wagen, lockern und heitern das ernste Thema wieder auf. So wird ein Roman mit ungefähr der Hälfte Handlung während des sowjetisch-afghanischen Krieges trotzdem nicht larmoyant oder betulich. Versprochen! Allerdings habe ich zum ersten Mal eine Triggerwarnung verfasst, denn die Erwartung, ein flauschiger Historienroman zu sein, erfüllt „Sternenstürmer“ nicht. Schließlich war die Menschheit nie gut und friedliebend, und auch Lucija und Dovidas handeln nicht immer unbedingt moralisch korrekt. Wer aber genau das möchte, einen authentischen und direkten, manchmal auch rauen und düsteren Historischen Roman auf teils wahren Begebenheiten zu lesen, für die oder den dürfte „Sternenstürmer“ das richtige Buch sein.
Zuletzt gibt es als kleinen Blick hinein ein paar Zitate aus der jeweiligen Perspektive von Lucija und Dovidas.

